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MINIGOLF-TURNIER VOM 22. AUGUST 2020

Das regnerische Wetter sah nicht gut aus und die Teilnehmerzahl beschränkte sich auf den Vorstand und seine Angehörigen. Trotzdem begaben wir uns um 16.00 Uhr ins Eggenwäldli und waren hocherfreut, dort weitere Mitglieder anzutreffen. Am Ende waren wir rund 12 Personen (im Alter von 16 bis 93 Jahren!), die sich auf der Terrasse des Minigolf-Häuschens zum Apéro zusammenfanden. Es war so gemütlich, dass wir uns einen Ruck geben mussten, um uns noch ins Minigolf-Turnier zu stürzen.

Viele der Teilnehmer hatten schon Jahre oder gar Jahrzehnte nicht mehr Minigolf gespielt, umso grösser war die Freude, es wieder einmal zu versuchen. Auf der tipptopp präparierten 'Piste' war es dann mal mehr und mal weniger Freude, wenn der Ball einfach nicht in das oft auf einem Hügelchen oder auf einer Welle liegende Loch wollte. Doch dies alles mochte der Stimmung keinen Abbruch zu tun. So blieben fast alle Teilnehmenden noch zu einem gemeinsamen Nachtessen beisammen und es wurde schon langsam dunkel, als wir uns auf den Heimweg machten.

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GENERALVERSAMMLUNG VOM 1. AUGUST 2020

Die ursprünglich für den 21. März geplante Generalversammlung konnte nun am 1. August 2020 mit grosser Beteiligung im Hotel Säntis in Unterwasser stattfinden. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Herr Hansruedi Hintermeister, der das Amt des Kassiers übernimmt. Wir heissen Hansruedi ganz herzlich willkommen und danken ihm schon jetzt für sein Engagement für unseren Verein.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder Katharina Hasler und Brigitte Jost wurden unter Verdankung ihrer grossen Arbeit aus dem Vorstand verabschiedet. Wir freuen uns, dass Peter Hasler weiterhin unseren 4 mal jährlich erscheinenden "Fokus" redigieren wird und danken ihm dafür herzlich.

Herzlichen Dank auch an unseren Referenten (Nationalrat und "Mister Zeltainer") Martin Sailer, der für unsere Vereinsmitglieder nochmals auf seine 1. August-Rede von 2018 formulierten Gedanken, Visionen und Wünsche zurückblickte. (siehe hier den Artikel im W&O vom 3.8.20)

proTOGGENBURG.ch, der Vorstand

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FONDUE-ESSEN IM NEUEN "CHALET MAX"

Eine grosse Zahl von fast 40 Mitglieder sind unserer Einladung zum Fondue-Essen im neuen Chalet Max neben dem Hotel Hirschen gefolgt. Viele von ihnen waren das erste Mal im vor wenigen Monaten neu erstellten Event-Chalet des Hotels Hirschen.

Während des wärmenden Glühwein-Apéros auf der Terrasse vor dem Chalet, begrüsste unser Präsident Richard Brander die Mitglieder und gab seiner Freude über die grosse Beteiligung Ausdruck. Er orientierte kurz über einige Neuigkeiten aus dem Toggenburg und übergab dann das Wort dem Gastgeber Michael Max Müller. Der Inhaber des Hotels Hirschen gab uns einen kurzen Abriss über die Idee und die Entstehungsgeschichte des Event-Chalets, wie es zum zu seinem (wenn man die Familien-Geschichte kennt fast logischen) Namen "Max" kam.

Beim Eintritt ins Chalet waren alle überrascht und begeistert von der gemütlichen Atmosphäre im ganz aus altem Holz gebauten Haus. Ein grosses Cheminée-Feuer im Zentrum des Restaurants trug zusätzlich zur heimeligen Stimmung bei. Bei feinem Fondue, Weisswein und Kirsch wurde der Abend von allen Teilnehmenden sehr genossen. Insbesondere bot der Abend Gelegenheit, neue Bekanntschaften zu machen und interessante Gespräche zu führen. Für einen 'harten Kern' ging der Abend nach dem 'offiziellen' Teil im Chalet Max gar noch weiter ...

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EISSTOCKSCHIESSEN AUF DER EISBAHN WILDHAUS

Am ersten Samstag im noch jungen Jahr trafen sich froh gelaunt ein gutes Dutzend Mitglieder auf dem Eisfeld bei der Curlinghalle in Wildhaus. Obwohl es den ganzen Nachmittag geregnet hatte, herrschten perfekte Verhältnisse auf dem Eis.

Pünktlich zu Beginn um 16.00 Uhr verzog sich der Regen und der Himmel klarte auf. Die kundige Einführung durch Erich Vetsch konnte beginnen. Fachkundig erläuterte er die Regeln und gab Tipps und Tricks.

Es wurden nun Zweiergruppen gebildet. Der bereitstehende Glühwein verhalf manchem Mitglied zu Höchstleistungen. Nach mehreren Durchgängen wurde das Siegerteam erkoren. In der Folge erhielt aber jedes Team als Preis einen blauen Rucksack von Toggenburg Tourismus.

Im Anschluss gesellten sich noch weitere Mitglieder dazu, um den Spaghettiplausch im Eisbärstübli zu geniessen. Einen herzlichen Dank gilt hier Franz Haldner, der als Koch und Servicechef den Abend in Personalunion bestritt und die Mitglieder verwöhnte. In geselliger Runde liessen die Mitglieder den Abend ausklingen.

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8. MITGLIEDERHÖCK - VORSTELLUNG DES VEREINS "LoT"

Am Samstag, 21. Dezember 2019, 11.00 Uhr, trafen sich 25 Mitglieder von «proTOGGENBURG.ch» in der Arvenstube des Hotels Sternen in Unterwasser zum 8. Mitgliederhöck.

In seiner Begrüssung stellte Präsident Richard Brander den Referenten Robert Jörin vor, der als Präsident des "Vereins LoT, Lebenswertes oberstes Toggenburg", die Zielsetzung der Organisation erläutern konnte. 

Das im Zweckartikel der Statuten formulierte Ziel «Förderung des Natur-, Landschafts- und Heimatschutzes, um unser Bergtal für kommende Generationen lebenswert zu erhalten» verfolgt der Verein seit der Gründung 1985. Damals war unser Tal - die Landschaft als Grundkapital für Landwirtschaft und Tourismus - akut gefährdet. Kurzsichtige Profitgier einiger Weniger liess zum Beispiel den spekulativen Bau von Ferienhäusern überborden. Personen um die Skispringer-Legende Walter Steiner erkannten dies und handelten. 

Seither hat sich gemäss Robert Jörin Vieles zum Guten gewendet. Im Gegensatz zu früher werden heute bestehende Rechtsnormen zu Raumplanung, Umwelt-, Gewässer-, Heimat- und Naturschutz auch im obersten Toggenburg angewendet. Und die Mentalität hat sich gewandelt: man spricht miteinander und findet gemeinsam Lösungen. Wirtschaftliches Wohlergehen und langfristiger Erhalt von Natur- und Lebensraum sind keine Gegensätze. Sie bedingen einander.

Es gibt immer noch viele Ansatzpunkte, um Landschaft, Natur und Artenvielfalt zu fördern und zu erhalten:
    - Wir befreien Bäche, Wiesen und Wälder von Abfall
    - Wir bepflanzen Grünflachen
    - Wir räumen nach Sturm- und Lawinenschäden auf
    - Wir lernen an öffentlichen Exkursionen die Natur vertieft kennen
    - Wir organisieren öffentliche Vorträge und Veranstaltungen
    - Wir begleiten Projekte zur Förderung der Artenvielfalt, Renaturierung, Landschaftsbild

Im zweiten Teil seiner Ausführungen widmete sich Robert Jörin dem aktuellsten Thema von Lot: der Bekämpfung von Neophyten. Verteilt auf die drei Dörfer des obersten Toggenburg werden unter der Leitung von sechs Vereinsmitgliedern die Neophyten bekämpft, insbesondere das drüsige Springkraut, welches sich unglaublich stark im Toggenburg verbreitet, weil es einen hohen Necktargehalt hat und so von den Insekten bevorzugt wird und sich rasant ausbreitet.

Die abgebene Praxishilfe für invasive Neophyten, herausgegeben vom Kanton St. Gallen, fand bei den Anwesenden reges Interesse und manch ein Mitglied hat sich.bereits für die nächstjährige Neophyten-bekämpfungsaktion zur Verfügung gestellt.

Im Jahr 2020 wird sich der Verein «proTOGGENBURG.ch» in Absprache mit dem Verein LoT an der Neophytenbekämpfung beteiligen. Eine Terminumfrage dazu folgt im Frühling.

Als Dank für die interessante Vorstellung des Vereins LoT überreichte der Präsident von «proTOGGENBURG.ch» Robert Jörin eine Flugaufnahme von der Passhöhe Wildhaus, auf der das Pfarrhaus und das alte Schulhaus - Wohnort von Robert Jörin - zu sehen sind. Beim Mittagessen wurde unter den Mitgliedern und mit Robert Jörin rege diskutiert, lange über den Lunch hinaus.

Kontaktdaten und Informationen:  
Homepage "Verein LoT" 
Neophytenbekämpfung Kanton St. Gallen: Praxis-Hilfe
Kontakt zu Robert Jörin 

Robert Jörin bei seinem Referat

Braumeister Christian Dierken in seinem Element

Grosses Interesse an den Ausführungen über Neophyten

Interessierte Zuhörer auf dem Rundgang

Die "Praxis-Hilfe" des Kantons St. Gallen (kann über den Link links heruntergeladen werden)

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Richard Brander bedankt sich für das interessante Referat

Beim Imbiss in der Braustube

JAHRESVERSAMMLUNG DER ZWEITWOHNUNGSBESITZER

Die diesjährige Jahresversammlung der Zweitwohnungsbesitzer im MZG Chuchitobel Wildhaus war erneut ein Grosserfolg. 200 Eingeladene hatten sich rechtzeitig angemeldet. Am Ende musste der letzte Stuhl herbeigeschafft werden, um gegen 300 Gäste unterzubringen. Richard Brander begrüsste die Anwesenden als Präsident des gastgebenden Vereins «proTOGGENBURG.ch». Er konnte berichten, dass der Verein inzwischen über 260 Mitglieder zählt und mit zahlreichen Veranstaltungen im Laufe des Jahres ein interessantes Angebot bereitgestellt hat. Im nächsten Jahr soll die Kommunikation zu den Mitgliedern mit einem monatlichen «Newsletter» erweitert werden. Die Hintergrundberichte und Interviews aus dem Obertoggenburg werden in einem neuen Gefäss weiterhin vierteljährlich erscheinen.

Er berichtete auch von den vielfältigen Anstrengungen des Vorstandes, im «Bahnenstreit» zu vermitteln. Zahllose Gespräch mit den Verantwortlichen fruchteten leider nicht, die Fronten bleiben verhärtet, ein gemeinsames Ticket wird es dieses Jahr definitiv nicht geben. Auch das grosse persönliche Engagement des Präsidenten fruchtete nichts beim Versuch, bei den Bahnen Rabatte für die Mitglieder des Vereins zu erwirken

Im wie gewohnt kurzweiligen und humorvollen Referat des Gemeindepräsidenten Rolf Züllig durfte man mit Freude vernehmen, dass es der Gemeinde finanziell ausgezeichnet geht und mit weiteren Steuersenkungen gerechnet werden darf. Die als Bürgerforum gestartete Initiative «Bewegen und Gestalten» hat in verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen inzwischen nicht nur die Arbeit aufgenommen, sondern konkrete Zwischenresultate erreicht, die darauf schliessen lassen, dass wichtige Erkenntnisse und umsetzungsreife Resultate im Laufe des nächsten Jahres erwartet werden dürfen. Der Verein «proTOGGENBURG.ch» kann in der Person seines Präsidenten an den Arbeiten mitwirken und eine Arbeitsgruppe leiten.

Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutierte ein Podium mit vier Vertretern und Vertreterinnen des einheimischen Gewerbes. Schreinermeister Werner Koller, Lebensmittelhändler Othmar Murer und die Inhaberin von «Blütenreich», Nicole Kümin sowie die Inhaberin der IT-Firma «konzeptplus», Leslie Gurtner, stellten Ihre Unternehmen vor. Sie durften über manch Erfreuliches berichten, insbesondere auch die wichtige Bedeutung der Zweitwohnungsbesitzer für ihren Geschäftsgang. Nicht unerwähnt musste naturgemäss bleiben, dass das Geschäft saisonal recht volatil sein kann, dass die Konkurrenz durch Grossfirmen und insbesondere auch den Online-Handel zunehmend belastet und es auch schwierig sei, im Obertoggenburg die benötigten guten Fachkräfte zu finden. So musste Othmar Murer berichten, dass er seine Metzgerei im Spar-Laden soeben schliessen musste, weil er keine qualifizierten und einsatzfreudigen Metzger mehr finden konnte. Die Zweitwohnungsbesitzer wurden von Moderator Peter Hasler eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass das Konsumieren im Toggenburg und nicht beim Grosshändler im Unterland eine fast zwingende Voraussetzung dafür ist, dass sich das Gewerbe im Obertoggenburg halten kann. Denn wenn sich das Gewerbe - das machten die Podiumsvertreter deutlich - nicht mehr halten kann, verödet das Dorf, wird zur Schlafgemeinde und ist kaum mehr belebt.

Erstmals an einer Jahresversammlung kamen diesmal auch Kunst und Kultur zur Geltung. Der Chor «cantacanti» der Kantonsschule Wattwil unter der Leitung von Musiklehrer David Müller schloss die gelungene Veranstaltung mit mehreren Liedern ab, gesungen nicht nur in französisch und englisch, sondern auch noch in Dänisch und Schwedisch. Und der vierzigköpfige Chor mit deutlicher Dominanz der Frauenstimmen zeigte seine Vielseitigkeit in allen Sparten, wenn achtstimmige Stücke hoher Schwierigkeit gesungen wurden oder berühmte «Gassenhauer» wie das Hallelujah von Leonhard Cohen in der Fassung der Pentatonix, das manchen Zuhörer zum schweizerisch diskreten Mitsummen bewegte. Ein grosser Applaus und der Dank des Gemeindepräsidenten lohnte dem Chor den begeisternden Einsatz und beim anschliessenden Häppchenverzehr, gespendet von der Gemeinde, hatten sich die Zweitwohnungsbesitzer noch viel zu erzählen. Gewiss ist, dass sich nächstes Mal alle Anwesenden vorgängig anmelden müssen und die Veranstaltung wohl in eine Kirche verlegt werden dürfte.

Link zum Artikel im Tagblatt vom 27.11.19

Braumeister Christian Dierken in seinem Element
Interessierte Zuhörer auf dem Rundgang
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Beim Imbiss in der Braustube
Beim Imbiss in der Braustube

7. MITGLIEDER-HÖCK MIT BESICHTIGUNG DER "trefferei" in UNTERWASSER

Am Samstag, 2. November 2019, trafen sich um 11.00 Uhr 13 Mitglieder von «proTOGGENBURG.ch» vor der trefferei im alten Schulhaus in Unterwasser. Gaby Holenweg, Pamela Lepri Koch und Bea Frei stellten sich und die trefferei vor.

Bei einem Rundgang unter der Leitung von Pamela Lepri Koch in sämtlichen Räumen konnten sich die Mitglieder ein Bild davon machen, was in der trefferei alles veranstaltet wird. Man konnte den Sändlitreff mit ganz vielen Sandspielen bestaunen und den Werkraum, wo aktuell gerade das Kerzenziehen stattfindet.

In der Ludothek findet man viele Spiele zum Ausleihen und zum Tauschen. In der Spielerei können Kinder jeden Alters zum jeweils aktuellen Thema beim Basteln Zeit miteinander verbringen und unter fachkundiger Betreuung voneinander lernen.

In der Mütter- und Väter-Beratung finden Eltern von Säuglingen und Kindern bis 5 Jahre Beratung und Unterstützung. Die trefferei bietet ausserdem eine Infothek, eine Ludothek, Babysitter-Vermittlung, Kulinarik, Kultur, ein Strick- und Häkeltreff und veranstaltet und beherbergt Kurse, Vorträge und Bildung, also ein äusserst vielseitiges und interessantes Programm für alle Bevölkerungsgruppen.

Zum Abschluss fanden sich die Mitglieder im Kafitreff zum Apéro mit angeregten Gesprächen.

Braumeister Christian Dierken in seinem Element
Interessierte Zuhörer auf dem Rundgang
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Beim Imbiss in der Braustube

ENERGIE-APÉRO UND WANDERUNG AUF DEM WASSERLEHRPFAD

Am Samstag, 21.09.2019 traf sich eine Schar von 16 interessierten Personen am Bahnhof Krummenau. Der Verein «energietal toggenburg» hat die Zweitwohnungsbesitzer der Energiestadt Region Obertoggenburg (Ebnat-Kappel bis Wildhaus) zu einer Wanderung eingeladen. Nach einer kurzen Begrüssung durch Präsident Richard Brander von «proTOGGENBURG.ch» stellte Patrizia Egloff, Leiterin der Geschäftsstelle «energietal toggenburg» den Lehrpfad vor. So konnten wir unter anderem erfahren, dass zwischen Nesslau und Wil ganze 15 Klein-Wasserkraftwerke Strom produzieren. 

Die Wanderung nach Ebnat-Kappel entlang der Thur führte uns am Kraftwerk Trempel vorbei, welches 8 Mio. kWh Strom jährlich produziert. Ebenso erläuterte uns P. Egloff die zwei Visionen von «energietal toggenburg»:

  • Ab 2034 produziert die Talschaft so viel Energie aus erneuerbaren Quellen wie sie verbraucht.
  • Bis 2059 ist die 2000-Watt-Gesellschaft erreicht

Auf der Wanderung ging es weiter dem wunderschönen Thurweg entlang, wo wir erfahren konnten, dass sich in der Thur Bachforellen, Äschen und Groppen finden. Nach einer kurzen Rast mit einem ersten Apéro kamen wir beim Wasserkraftwerk Ebnat an, wo sich nochmals vier Personen zur Gruppe gesellten. Als Eigentümer des Kraftwerks begrüsste uns André Ehrbar und erläuterte mit viel Herzblut und Begeisterung sein Kraftwerk, welches jährlich 4 Mio. kWh Stunden Strom für rund 1000 Haushalte produziert.

Zum Ausklang traf man sich im Restaurant Sternen zu einem Apéro. Dabei erläuterte uns Lorenz Neher von der Energiefachstelle des Kantons das aktuelle Förderprogramm des Kantons und die Möglichkeiten der Energieberatung. Im Anschluss daran gab es einen hervorragenden Apéro riche, wofür wir uns bei der Geschäftsstelle «energietal toggenburg» und seinem ganzen Team herzlich bedanken. Es war eine ausserordentlich lehrreiche Wanderung.

Hier noch einige interessante Links dazu: 
www.energietal-toggenburg.ch
Broschüren Energieagentur St. Gallen

Auf dem Wasserlehrpfad

Braumeister Christian Dierken in seinem Element

Kleine Pause mit Apéro

Interessierte Zuhörer auf dem Rundgang

Wasserkraftwerk Ebnat

Wasserkraftwerk Ebnat

MITGLIEDER-HÖCK AM 1. AUGUST IN DER GADE-LODGE

Am Nationalfeiertag 2019 trafen sich um 11.00 Uhr 18 Mitglieder von «proTOGGENBURG.ch» auf der gemütlichen Terrasse des Restaurants Gade Lodge zum Gedankenaustausch. Bei warmer Witterung konnte der Apéro eingenommen werden.

Der Präsident orientierte zu Beginn über aktuelle Themen aus der Gemeinde und dem Toggenburg:

  • Der Vorstand von «proTOGGENBURG.ch» ist hoch erfreut über das positive Abstimmungsresultat zum Klanghaus, insbesondere über den hohen Ja-Stimmenanteil in der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann.
  • Aus dem im Herbst gegründeten «Bürgerforum» der Gemeinde haben sich vier Arbeitsgruppen mit den Themenbereichen Dorfgestaltung, Dorffest, Veranstaltungsplattform und Entwicklung Curlingzentrum gebildet. Ziel der Arbeitsgruppen ist es, dass zu den Themenbereichen konkrete Umsetzungen im nächsten Jahr erfolgen.
  • Toggenburg Tourismus erarbeitet eine neue Gästekarte mit dem Ziel, diese im Winter 2019/2020 einzuführen. Dieses Thema fand bei den Mitgliedern grossen Anklang.

Die Anwesenden wurden über die kommenden Anlässe des Vereins orientiert, die auf unserer Homepage zu finden sind. Im Anschluss an die Informationen wurde im gemütlichen Rahmen das Mittagessen auf der Terrasse eingenommen und bis 14.00 Uhr noch rege miteinander diskutiert.

Gemütliches Beisammensein am Nationalfeiertag in der Gade-Lodge

Braumeister Christian Dierken in seinem Element
Interessierte Zuhörer auf dem Rundgang
Beim Imbiss in der Braustube

GRILLABEND MIT DEM GEWERBEVEREIN BEI DER FIRMA TOBLER

Am Samstag, 21. Juni 2019 nahmen 10 Mitglieder von «proTOGGENBURG.ch» am traditionellen Grill-Abend des Gewerbevereins teil. Eingeladen war nebst den Gewerbevereinen von Nesslau und Ebnat-Kappel verdankenswerterweise auch die Mitglieder unseres Vereins. Diesmal wurde der Anlass von der Firma Tobler Haustechnik + Metallbau AG in Alt St. Johann organisiert und gesponsert. 
Mirjam Tobler, die Tochter der Gastgeberfamilie und gleichzeitig Präsidentin des gastgebenden Gewerbevereines begrüsste die grosse Gästeschar. Die Besucher hatten vorgängig bereits Gelegenheit, die Produktionsstätten der Firma Tobler in Wattwil und Neu St. Johann und nun auch diejenige in Alt St. Johann zu besichtigen.

An den anschliessenden Tischgesprächen entwickelten sich interessante Diskussionen, wobei die kommende -Abstimmung über das Klanghaus besonders kontrovers diskutiert wurde. Einige Einheimische befürchten, dass ausgerechnet die Bevölkerung der zukünftigen Standortgemeinde Wildhaus eher Nein stimmen könnten. Die Bevölkerung des Kantons hingegen - das war klar zu spüren - würde die Vorlage wohl annehmen. Diese Ausgangslage ist pikant und etwas beunruhigend, deutet das doch auf gewisse interne Probleme innerhalb der ortsansässigen Bevölkerung hin. Dies tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch und manche Gäste blieben bis gegen Mitternacht an den Tischen sitzen.

Der Verein «proTOGGENBURG.ch» dankt dem Gewerbeverein für die Gelegenheit dieses alljährlichen Austausches. Der Dialog wird dieses Jahr am 22. November an der Jahresversammlung der Zweitwohnungsbesitzer in einem Podiumsgespräch mit Gewerbevertretern fortgesetzt.

Der Firmeninhaber Arthur Tobler begrüsst die zahlreichen Gäste

Braumeister Christian Dierken in seinem Element

Die Gäste lauschen den interessanten Ausführungen

Interessierte Zuhörer auf dem Rundgang

Die grosszügige Werkstatt in Alt St. Johann

Beim Imbiss in der Braustube

BESUCH DER BRAUEREI ST. JOHANN - TOGGENBURGER BIER VOM FEINSTEN

Am 15. Juni 2019 haben sich 16 Mitglieder unseres Vereins persönlich überzeugt, dass im Toggenburg nicht nur Milch und Käse produziert wird, sondern auch feines Bier. Die Brauerei St. Johann in Neu St. Johann ist ein Projekt vom Toggenburg fürs Toggenburg. Rund 900 Bierliebhaberinnen und Bierliebhaber sind begeisterte Mitbesitzer der Brauerei St. Johann. Die Brauerei St. Johann knüpft an eine langjährige Brautradition an: Von 1850 bis 1919 versorgten nacheinander drei Braumeister das Toggenburg mit Bier: Die Liegenschaft zur Mauer ist jedoch schon viel älter: 1668 wurde das Haus erstmals von Ammann Gregorius Scherrer bewohnt.

Die Brauerei befindet sich heute in einer neuerbauten Liegenschaft, wo das Bier gebraut, gelagert und den Gästen ausgeschenkt wird. An einer Führung mit dem Braumeister Christian Dierken konnte man Vieles lernen, was man sonst nur in Ansätzen gehört hat. In der Schrotmühle wird Malz zerkleinert und in der Maischpfanne mit warmem Brauwasser vermengt. Danach wird’s heiss: die sogenannte Maische erreicht langsam eine Temperatur von 76 Grad – dabei wird Stärke zu Malzzucker. Mineralstoffe, Vitamine und Eiweiss lösen sich. Im Läuterbottich wird die Maische anschliessend von unlöslichen Bestandteilen getrennt. Die Rückstände heissen Treber und finden als Viehfutter oder auch für Brotmischungen Verwendung. Die gewonnene Flüssigkeit, die Bierwürze, wird in der Würzepfanne mit Hopfen versetzt und gekocht. Das dauert ungefähr sieben Stunden. Jetzt wird der abgekühlten Würze im Gärkeller die Hefe beigegeben. Die Hefe wandelt im Verlauf der Gärung den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Die jetzt stattfindende Hauptgärung zum Jungbier dauert etwa eine Woche.

In der Brauerei werden verschiedene Biere hergestellt, darunter das mit einem ersten Preis ausgezeichnete «Zwingli-Bier». Alle Biere findet man auf der Webseite der Brauerei. Die Brauerei ist auch offen für Anlässe und Events aller Art. Ob Hochzeitsapéro, Trauung, Brauereibesichtigung, Vereinsversammlung, Geburtstagsfest, Weihnachtsessen, Junggesellenabschied oder ein lustiger Umtrunk in geselliger Runde – Jedermann ist willkommen!

Die Mitglieder von «proTOGGENBURG.ch» konnten nach der Führung durch das Gebäude und den Lagerkeller verschiedene Biere probieren, die alle mit einer Besonderheit glänzen konnten. Da sich über Geschmack nicht streiten lässt, entstand ein lebhafter Austausch über die Eigenarten der verschiedenen Biere. Anschliessend wurde beim Vertilgen einer grosszügigen kalten Platte noch lebhaft über Biere und Erlebnisse der Zweitwohnungsbesitzer im schönsten Tal der Schweiz diskutiert. Gewiss ist nach dieser interessanten Veranstaltung, dass selbst Bierabstinente dem Getränk und insbesondere der Bierbrauerei St. Johann Respekt zollen und das Bier nur weiterempfehlen können. Zum Ausklang öffneten sich verschiedene Kofferraumdeckel und das eingekauftes Bier wurde gleich kartonweise in die bereitstehenden Autos geladen.

Braumeister Christian Dierken in seinem Element
Interessierte Zuhörer auf dem Rundgang
Beim Imbiss in der Braustube
Degustation der Biere im schönen Gärtli der Brauerei

Anlass vom 31. Mai 2019: KULINARISCHE WANDERUNG MIT PICKNICK

Eine gut gelaunte Schar traf sich am 'Brücken-Freitag', 31. Mai um 11 Uhr bei bestem Wanderwetter in Wildhaus. Gestärkt mit der Spezialität des Hauses "Alpstein", der Steinbockwurst, startete die 18-köpfige Gruppe zur beschaulichen Wanderung via Lochmühle zur Ruine Wildenburg. Dort erwartete uns ein Käsebuffet mit Wein und Wasser. Eine kurze Information zur historischen Burg rundete das Picknick ab.

Die Badi Schönenbodensee litt infolge der starken Niederschläge einige Tage zuvor unter Hochwasser, so dass wir zur Mittagsrast ins "Alpstein" zurückkehren mussten. Als Überraschung und dem "Zwingli Jahr" entsprechend servierte uns das Restaurant eine Kappeler Milchsuppe.

Die letzte Etappe führte uns an den seit letztem Jahr renaturierten Bach im Chuchitobel. Christa und Bernadette Hess verwöhnten uns mit Kaffee und vielen Thurgauer Spezialitäten: Erdbeeren, Öpfelringli in allen Varianten, Thurgados, Erdbeerlimes und Trockenapfelbrand. Nach vielen interessanten Gesprächen endete der gelungene Anlass am späteren Nachmittag.

Unsere kulinarische Wanderung bei schönstem Wetter
Kurzer Zwischenhalt auf der Ruine Wildenburg
Das prächtige Dessertbuffet bei der Familie Hess

Mitgliederhöck vom 20. April 2019: REFERAT VON MAX NADIG ZUM THEMA "KLANGSCHWENDI"

Am Oster-Samstag, 20. April trafen sich über Mitglieder von «proTOGGENBURG.ch» im Restaurant Rössli in Alt St. Johann zu einem Mitgliederhöck. Das grosse Interesse galt den Ausführungen von Max Nadig, Präsident von Toggenburg Tourismus, der das Projekt «Klangschwendi» vorstellte.

Leider musste gleich zu Beginn die ablehnende Parole der SVP St. Gallen zum Klanghaus verdaut werden. Das hinderte aber nicht daran, sich ernsthaft und mit einer gewissen Hoffnung für die Volksabstimmung vom 30. Juni 2019 mit den umfangreichen Vorarbeiten verschiedenster Gremien und Personen zu befassen. Max Nadig, der selbst in leitender Funktion an verschiedenen Projekte beteiligt ist, konnte anschaulich schildern, wie vielseitig die Klangwelt im Obertoggenburg bereits ist und mit wie vielen Ideen, Projekten, Businessplänen die Beteiligten das Klanghaus zum Blühen bringen möchten. Hoffnung gab auch die Feststellung, dass es insbesondere dem Engagement von Peter Roth zu verdanken ist, dass schon finanzielle Zusagen von über 5 Mio. Fr. eingegangen sind, die zur Deckung des zu erwartenden jährlichen Defizits von geschätzt Fr. 250'000 benötigt werden.

Grosse Unterstützung diverser Leistungsträger

Mit zehn touristischen Leistungsträgern im Gebiet Schwendi wurden bereits Absichtserklärungen unterzeichnet. Gemeinsam soll die «Klang-Zukunft» gestaltet werden. Initianten sind die Klangwelt Toggenburg, Toggenburg Tourismus und das kantonale Amt für Wirt­schaft und Arbeit. In der «Klangschwendi» kann die ganze Dimension des Klangs erlebt werden. Bei der Erarbeitung des Konzepts zeigte sich, dass das Projekt den Nerv der Zeit trifft. Innert kurzer Zeit konnten zahlreiche erfolgsversprechende Kooperationen aufgebaut werden. Die Kooperationen reichen vom Gebiet Schwendi zum ganzen Toggenburg bis hin zu internationalen Verbindungen. Stichworte für Ausbaumöglichkeiten sind Familien- und Jugenderlebnisse, Symposien, Firmenangebote und Agrotourismus.

Der interessante Vortrag leitete über zum gemeinsamen Mittagessen, das einen lebhaften Austausch über das Gehörte zur Folge hatte. Mit besonderem Interesse wurde die bevorstehende Abstimmung zum Klanghaus diskutiert. Dabei kam die Nein-Parole der SVP besonders zur Sprache, konnten die Zweitwohnungsbesitzer doch nicht verstehen, dass ein solches Projekt nach der riesigen Vorarbeit mit teilweise unzutreffenden Begründungen einfach zur Ablehnung empfohlen wird.

Max Nadig referiert zur Klangschwendi
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5. ORDENTLICHEN MITGLIEDERVERSAMMLUNG vom 23. März 2018

Am Samstag, 23. März 2019 trafen sich 52 stimmberechtigte Mitglieder des Vereins "proTOGGENBURG.ch" zur 5.ordentlichen Mitgliederversammlung im Hotel Hirschen in Wildhaus. Präsident Richard Brander konnte in seiner Begrüssung darauf hinweisen, dass der im Vorjahr neu gewählte Vorstand im abgelaufenen Vereinsjahr zahlreiche interessante und gut besuchte Veranstaltungen durchführen konnte. Die Mitgliederzahl stieg per Ende Jahr 2018 auf 243 Mitglieder, ein Zuwachs von 54 Mitgliedern innert eines Jahres. Der Vorstand traf sich zu 5 Sitzungen und erarbeitete u.a. neue Statuten, ein neues Logo und einen neuen Faltprospekt für die Mitgliederwerbung. Der Präsident und einige Mitgeder beteiligten sich an einem von der Gemeinde ausgeschriebenen "Bürgerforum", das im laufenden Jahr unter dem Motto "Bewegen und Gestalten" fortgesetzt wird.

Die Versammlung genehmigte diskussionslos das Protokoll des Vorjahres, den Jahresbericht, die Jahresrechnung und das Budget 2019. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert, Fr. 50.-- für Mitglieder und Fr. 40.-- für Partnermitglieder. Als neue Mitglieder der Vorstandes wurden Ruedi Fürrer und Rolf Hess gewählt. Der Präsident Richard Brander und die bisherigen Mitglieder Katharina Hasler und Brigitte Jost wurden bestätigt. Die vorgelegte umfassende Revision der veralteten Satuten wurde mit ganz kleinen Änderungen einstimmig genehmigt.

Als Gäste referierten an der Versammlung Oliver Schmid, Geschäfsführer von Berg&Bett AG zum Thema des Service-Pakets seiner Organisation, die bei Tourismus Toggenburg beheimatet ist. Heinrich Summermatter als Präsident des Dachverbandes "Allianz Zweitwohnungen Schweiz" berichtete über aktuelle Themen der Zweitwohnungspolitik. Der Anlass wurde mit einem reichhaltigen und vom Hotel Hirschen gespendeten Apéro und dem gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen.

Hier der Zeitungsbericht W&O vom 26.3.2019.

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SKIFAHRER-HÖCK IM FREIENALP-STÜBLI am 2. März 2019

Am Samstag, 02. März 2019 traf sich eine kleine Schar von sieben Mitgliedern von „proTOGGENBURG.ch“ auf der Freienalp zum Skifahrerhöck bei frühlingshaften Temperaturen. Der bedeckte Himmel und der schwere Sulzschnee hielten vermutlich einige Mitglieder von einem Skitag ab. Bei einem Getränk mit Schuss wurde in der kleinen Gruppe intensiv übers Toggenburg und die Bahnen diskutiert und debattiert. Alle waren sich einig, was für ein tolles Skigebiet wir haben.

Der Austausch untereinander war von regem Interesse, insbesondere auch wollte jedes Mitglied vom anderen wissen, wo nun sein Feriendomizil sei. Der Wirt Boris Forrer offerierte der Runde noch einen feinen Flammkuchen, was die Anwesenden sehr schätzten.

Nach gut zwei Stunden verabschiedeten sich einige Mitglieder und fuhren ins Tal. Ein paar Wenige tranken noch im Freienalp-Stübli einen warmen Kaffee bevors talwärts ging, um noch vor dem Skibus einen Einkehrschwung bei Kari's Schirmbar zu machen.
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